Qualitätsschub für die Lavie-Tischlerei

Eckensberger-Stiftung hilft der Lavie Reha mit einem großen Zuschuss bei der Maschinen-Ausstattung.

Die Werkstätten der Lavie Reha gGmbH auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, ist ein ganz wesentlicher Ansatz für die Mitarbeitenden und die Geschäftsführung dieser Einrichtung, teilt Lavie mit.
Das wurde jetzt wieder deutlich, als eine Delegation der Hans-und-Helga-Eckensberger-Stiftung nach Königslutter kam. Die überbrachte eine große Plattenaufteilsäge. „Diese Maschine bedeutet für unsere Werkstatt einen wesentlichen Qualitätssprung“, betonten Geschäftsführerin Corinna Wollenhaupt und Tischlerei-Leiter Anselm Strutzke. „Gerade in puncto Staub-Emissionen trägt sie mit ihrer Absaugtechnik zu einem deutlich verbesserten Arbeitsschutz bei.“
Man nehme derzeit einen großen Zulauf wahr, berichtete auch Jasmin Blume, Fachberaterin für berufliche Inklusion bei Lavie. In diesem Sommer starteten 15 Auszubildende im Holzbereich.
Die gemeinnützige GmbH betreue psychisch belastete junge Menschen einerseits in der Reha auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben. Jüngere Jahrgänge würden zudem erstmals fit gemacht für den Arbeitsmarkt. Lavie-Absolventen gehörten in jedem Jahr zu den Jahrgangsbesten, heißt es.
Die Eckensberger-Delegation zeigte sich beeindruckt. Dr. Wolfgang Müller und Karsten Kröger, Leiter des Stiftungsbüros, betonten, man wisse, „dass hier sehr gute Arbeit geleistet wird.“ Gleich in mehrerer Hinsicht habe der Förderantrag aus Königslutter dem Stiftungszweck entsprochen.
Die Stiftung übernahm gut 17.800 Euro von den 19.200 Euro Gesamtkosten. Corinna Wollenhaupt: „Unsere Anträge wurden stets wohlwollend und mit viel Verständnis aufgenommen.“

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