„Wir hören aus dem Dorf, wie schön das geworden ist“, sagte Hermann Büsing, stellvertretender Ortsbürgermeister von Hordorf, zum neuen Holzdach über dem Sandkasten des Spielplatzes am Bergfeld. „Hier treffen sich Kinder und Eltern“, ergänzte er. Möglich wurde das neue Holzdach durch das Engagement von Katrin Zawodnik, selbst Mutter und Mitglied des Hordorfer Ortsrates. „Sie hat sich maßgeblich um das Projekt gekümmert,“ so Büsing weiter. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung der Hans und Helga Eckensberger-Stiftung.
Durch das neue Dach gibt es nun immer ein Fleckchen Schatten über der großen Sandkiste. Gleichzeitig schützt es die spielenden Kinder vor Regen. Der Spielplatz liegt ein wenig versteckt zwischen Häusern am Ende einer kleinen Straße. Hier passt jeder auf, betont Detlef Kaatz, Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen. „Jeder kennt hier noch jeden“, so Kaatz.
In den Kindertagesstätten werde überwiegend mit Segeln gearbeitet, so Kaatz. Für den Spielplatz in Hordorf habe man sich jedoch für ein festes Dach entschieden. 9.600 Euro Baukosten seien für das Projekt angefallen, berichtete Kaatz weiter. 8.000 Euro hat die Eckensberger-Stiftung beigesteuert, der Rest sei über den Gesamthaushalt abgewickelt worden.
Dr. Wolfgang M. Müller, ehemaliger Stiftungsvorstand, ließ es sich nicht nehmen, das noch von ihm begleitete Projekt selbst in Augenschein zu nehmen. Sein Nachfolger Karsten Kröger berichtete aus dem Stiftungsalltag.
Wolfgang M. Müller (Eckensberger Stiftung, von links), Bürgermeister Detlef
Kaatz, Karsten Kröger (Eckensberger Stiftung), Marlies Pessel (Gemeinde Cremlingen),
Hermann Büsing (stv. Ortsbürgermeister Hordorf) und Katrin Zawodnik unter dem neuen
Sandkisten-Dach. Foto: Frank Schildener